16. November 2020 – Kinderhilfe für Mosambik

Anfang des Jahres 2020 hat sich Frau Jasmin Kiesel mit uns in Verbindung gesetzt. Frau Kiesel war als Erzieherin für einige Monate in Mosambik tätig und dabei auch intensiv mit Kindern mit Behinderungen in Kontakt gekommen. 

Mosambik – eine ehemalige portugiesische Kolonie – liegt im Südosten Afrikas an der Küste und ist eines der ärmsten Länder des Kontinents. Das Land wurde in der jüngsten Vergangenheit von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht.

Zurück in Deutschland wurde Frau Kiesel auf unsere Arbeit aufmerksam und hatte die Idee, einen Container mit Hilfsmitteln für behinderte Kinder nach Mosambik zu schicken.

Bitte helfen Sie uns und spenden Sie.

Die Weiterführung des Rollstuhlprojektes ist mangels ausreichender Spendengelder akut gefährdet!

Vielen Dank!

Sie nahm Kontakt zum Konvoi der Hoffnung auf. Ihr Konzept erschien uns schlüssig und wir haben unsere Unterstützung zugesagt.

Einen Teil der Hilfsmittel konnten wir aus unseren Beständen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus organisierte Frau Kiesel bei Sanitätshäusern und Herstellern in den Folgemonaten speziell für Kinder geeignete Rollstühle, Gehhilfen u.a..

Beispielhaft seien hier die SORG Rollstuhltechnik GmbH + Co. KG in 68794 Oberhausen-Rheinhausen und die Rehatec® GmbH in 69250 Schönau/Odenwald erwähnt. Die Hilfsmittel wurden entweder von uns abgeholt oder von Frau Kiesel nach Karlsruhe gebracht und dort zwischengelagert. 

Frau Kiesel gelang es auch auch, Geldspenden einzusammeln und somit einen Beitrag zu den Transportkosten zu leisten.

Die Organisation des Containertransportes lag in den bewährten Händen unseres Mitgliedes Manfred Rölleke (Herzlichen Dank Manfred!). 

Am 16. November 2020 war es dann soweit, der Container konnte in Karlsruhe geladen werden.

Bitte helfen Sie uns und spenden Sie.

Die Weiterführung des Rollstuhlprojektes ist mangels ausreichender Spendengelder akut gefährdet!

Herzlichen Dank!

Da die Hilfsmittel für Kinder keine „Standardware“ sind, sondern ganz unterschiedliche Maße haben, war es schwierig, den Container möglichst ökonomisch zu beladen. Beim Stapeln mussten wir viel Füllmittel – meistens in Form von Matratzen – verwenden, auch um die Spenden vor Beschädigung auf dem Transport zu schützen.

Unser erfahrenes Ladeteam konnte trotzdem so gut „stauen“, dass sogar noch etwas Platz für Standardrollstühle aus unserem Bestand vorhanden war.

Die Fotostrecke am Ende des Beitrages vermittelt einen Eindruck von den Hilfsmitteln und den Ladearbeiten.

Ein Dank an alle Helfer und Unterstützer

Der Container wurde am nächsten Tag abgeholt und ist unterwegs nach Mosambik, wo Frau Kiesel die Verteilung an die Bedürftigen organisiert.

Wir werden weiter berichten.

F O T O S T R E C K E . . . . .